Erzweiler

Von Erzweiler  aus öffnete sich der Weg in die unberührte Einsamkeit des Totenalb- und des Steinalbtales und in die Auersbach. Das Dorf  hatte ab 1727 eine eigene Schule. Bis ins 17. Jahrhundert gehörte es teilweise zum Amt Ulmet und teilweise zum Amt Baumholder.

Erzweiler hatte mit 1.068 ha nach Mambächel die größte Bannfläche im Truppenübungsplatz. 1937 bestand das Dorf aus 90 Häusern mit 104 Familien.

Erzweiler hatte, was die Aussiedlung betraf, eine ganz besondere Entwicklung.

1939 verließen 33 Personen den Ort. Mit Genehmigung der Heeresverwaltung wurden aber nicht alle Einwohner umgesiedelt, die Einbeziehung der Gemarkung Erzweiler in den Truppenübungsplatz wurde erst 1942 vollzogen. Das Dorf war während des Krieges teilweise bewohnt und bestand mit Genehmigung der französischen Verwaltung als Wohnsiedlung im Gutsbezirk Baumholder auch nach dem Zweiten Weltkrieg noch weiter. Die letzten Einwohner verließen Erzweiler am 17. Juli 1974.

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