Beiträge mit Tag ‘grünbach’

Fotos aus den ehemaligen Dörfern im Truppenübungsplatz Baumholder (ab 1936)

Geschrieben von Klaus Böhmer am in Beiträge, Ehemalige Dörfer, Truppenübungsplatz, Zeitgeschichte

 

Fotos aus den ehemaligen Dörfern des Truppenübungsplatzes Baumholder

Ab 1936 nahm der Fotograf Dr. Wilhelm Burger viele Aufnahmen in den damals noch bewohnten Dörfern des späteren Truppenübungsplatzes Baumholder auf.

Diese eindrucksvollen Zeugnisse der lebendigen Dörfer werden heute in der Bildagentur des Landeshauptarchivs Koblenz aufbewahrt und können online betrachtet werden.

Alles Weitere ergibt sich aus einer entsprechenden Mitteilung des Landeshauptarchivs:

Anbei sende ich Ihnen den Link zu den gewünschten Fotografien von Wilhelm Burger in unserer Datenbank:

http://bildagentur.landeshauptarchiv.de/search.php?search=w%FCstung+baumholder&date=&fotograf=&bildcode=

Sie können sich in unserer Online-Bilddatenbank (http://bildagentur.landeshauptarchiv.de/registration.php) registrieren, um die gewünschten Bilder ohne Wasserzeichen in digitaler Form zu erhalten. Nach Ihrer Registrierung werden Sie von uns freigeschaltet.

Anschließend können Sie die Bilder selbst herunterladen. Die Bilder mit geringer Auflösung (Low-Res) sind kostenlos. Für das Herunterladen von hochaufgelösten Bildern (High-Res), mit denen verlustfrei auf DIN A4 gedruckt werden kann, berechnen wir eine Servicegebühr von 6,- Euro pro Datei.

Unser Bildmaterial können Sie für private Zwecke nutzen. Für jegliche werbliche oder redaktionelle Nutzung, wie z. B. für Buchpublikationen, Flyer oder auf Webseiten, muss unsere Genehmigung eingeholt werden. Je nach Verwendungszweck stellen wir Ihnen dann Nutzungsgebühren in Rechnung.

Bitte achten Sie in jedem Falle auf den Copyrightvermerk, der bei einer Veröffentlichung gut sichtbar angebracht werden muss. Dieser lautet für die Bilder von Wilhelm Burger:  © LHA KO/Dr. Wilhelm Burger

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Imke Stegen

Grünbach

Geschrieben von Ingrid Schwerdtner am in Ehemalige Dörfer

Grünbach lag abseits größerer Straßen im Steinalbtal.  Lebten zu Beginn des 18. Jahrhunderts nur etwa 20 Familien hier, so brachte das 19. Jahrhundert eine Aufwärtsentwicklung für die Gemeinde. 1843 gab es 43 Häuser mit 310 Bewohnern.  Alle Einwohner betrieben eine Landwirtschaft, es gab aber auch einige, die Handwerker waren.

Bei der Aussiedlung 1939 hatte Grünbach 70 Häuser mit 364 Einwohnern.

Johannes Lichtenberger

Geschrieben von Ingrid Schwerdtner am in Biografien

Johannes Grümbach, Johannes Grunbach alias Lichtenberger, Johannes Grunenbach von Beymoldern, Claromontanus oder de claro monte – viele Namen für einen Mann, der in der ersten Hälfte des 15. Jh. in Grünbach bei Baumholder geboren wurde und an verschiedenen Fürstenhöfen und am Kaiserhof Friedrichs III. als Astronom und Astrologe wirkte.

Die erste namentliche Erwähnung findet sich in einem Lied über die Kölner Fehde zwischen Friedrich III. und Karl dem Kühnen von Burgund in den 70er Jahren des 15. Jhs.:

„Das hat vor treien jahren offenbar geweißaget einer von Menz für war, Johann Lichtenberger ist er genannt in dem ganzen Reich wohlbekannt.“

j_lichtenberger

1488 erschien sein Hauptwerk, die Pronosticatio oder auch Praktika genannt. Es handelt sich dabei um astrologische Auslegungen und Weissagungen. Die Schrift ist stark geprägt von der damals herrschenden Türkenangst, der Erwartung eines Endkaisers und der Hoffnung auf das Tausendjährige Reich. Lichtenberger sah die Not und Missstände seiner Zeit. Veränderungen in Kirche und Staat hielt er für unabwendbar und galt damit als Prophet der Reformation. Er prangerte die Lebenssituation der Bauern an, die zu den Bauernkriegen führen sollten. Die Pronosticatio war über lange Zeit sehr populär und wurde in viele Sprachen übersetzt. Die Schrift erlebte mehr als 50 Auflagen, die letzte 1923. Die meisten Ausgaben waren mit vielen Holzschnitten versehen. Eine deutsche Ausgabe erschien 1527 mit einem Vorwort von Martin Luther.

Am Ende seines Lebens fiel Lichtenberger am kaiserlichen Hof in Ungnade und zog sich in die Nähe seiner Heimat zurück. Er nahm eine Pfarrstelle in Brambach (Niederbrombach) an und soll 1503 in Otterstadt bei Speyer gestorben und auch dort begraben sein.

Gästebuch

  • Jane Taubert / 30. Mai 2017:
    Dieser Eintrag kommt sehr spät, aber dafür umso herzlicher. Ich...
  • Walter Michael Scharf / 25. April 2017:
    It is with great pleasure that I recommend geschichtswerkstatt-baumholder.de. The...
  • Kühn / 21. Februar 2017:
    Die "Geschichtswerkstatt-Baumholder" ist vielfältig mit aussagekräftigen Informationen im Detail und...
  • Oliver Simon / 11. Februar 2017:
    Ein sehr interessanter und gelungener Internetauftritt! Hier werde ich zukünftig...
  • Kunz / 12. Januar 2017:
    Vielen Dank Herr Böhmer für Ihre Hilfe. Ich habe entlich...

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