Das Schicksal der 1933 in Baumholder lebenden Juden

                                     Das Schicksal der 1933 in Baumholder lebenden Juden

Im Jahr 1933 leben in Baumholder 35 Bürger jüdischen Glaubens, 1939 keine mehr.

 

Dr. Oscar Oppenheimer                    

Marianne Adele Oppenheimer  

Kinder:

Fritz

Klara

Hauptstraße 8 (Bekleidungshaus Meffert)

Die Familie wanderte 1938 in die Niederlande aus und später in die USA.    Dr. Oppenheimer wurde Professor für Philosophie und

Psychologie an der Central Michigan University. Er starb 1978 in San Francisco.

 

Julius Oppenheimer                           

Frieda Oppenheimer, geb. Levy 

Hauptstraße 11, Metzger

Das Ehepaar wanderte in die Niederlande aus und dann in die USA.

 

Juliane Oppenheimer , geb. Levy

Hauptstraße 11, Mutter von Julius Oppenheimer

Wanderte mit ihrem Sohn in die Niederlande aus, von dort wurde sie deportiert und in Auschwitz ermordet.

 

Paulina Vooß                                     

Tochter Helga Vooß

Hauptstraße 7, später Mambächelerstraße 14

Beiden wurden wahrscheinlich ermordet, wahrscheinlich in Theresienstadt.

 

Max Vooß                                           

Clementine Vooß, geb. Sender          

Kinder:

Kurt

Irene Henriette

Elfriede

Eugen

Bahnhofstraße 6

Max Vooß hatte ein Haushaltswarengeschäft. Er war als Fußballer im VFR Baumholderer aktiv.

Die Familie wanderte 1937 nach New York in die USA aus. Max Vooß hielt noch lange Kontakt nach Baumholder. Sein Sohn Kurt wurde ein

bekannter Rechtsanwalt.

 

Moses Vooß                                        

Henriette Vooß, geb. Vooß       

Bahnhofstraße 6

Die Eltern von Max Vooß hatten ein Geschäft mit Haushaltswaren und Max Vooß war Tanzlehrer.

Max Vooß wurde ermordet, das Schicksal von Henriette Vooß ist unbekannt.

 

Jakob Loeser                                      

Melanie Loeser, geb. Waldbott       

Kinder:

Erna                                                   

Johanna                                             

Hedwig                                              

Paul Ludwig                                                                                                                         

Ernst Sylvester                              

Pfennigstraße 11

Jakob Loeser war Viehhändler.

Außer dem Sohn Ernst Sylvester, der 1935 nach Israel ausgewanderte, wurde die ganze Familie ermordet.

 

Leopold Leib                                                                                                              

Elise Leib, geb. Sender  

Kinder:

Salomon

Jenny                                                 

Hermann                                           

Irma          

Korngasse 3

Leopold Leib war Viehhändler.

Die Eltern wurden ermordet, das Schicksal von Jenny und Hermann ist unbekannt. Der Sohn Salomon wanderte mit seiner Familie in die USA aus, wie auch die Tochter Irma.

 

Amalia (Malchen) Leib                

Korngasse 3

Tante von Leopold Leib.

Sie wurde ermordet.

 

Salomon (Sally) Leib                            

Babette Leib, geb. Burg        

Kinder:

Ilse

Inge

Kennedyallee 19

Salomon Leib war Viehhändler wie sein Vater Leopold Leib.

Die ganze Familie wanderte 1937 in die USA aus.

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